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Hufeisensiedlung Britz

Auf den Flächen des ehemaligen Rittergutes Britz entstand ab 1925 die berühmte Großsiedlung für 5.000 Menschen. Bruno Taut integrierte Architektur und Topographie – nicht nur mit dem namensgebenden Hufeisen um einen eiszeitlichen Teich. Er machte Asymmetrien und die versetzte Anordnung der Häuserzeilen zum städtebaulichen Prinzip. Sowohl die Prinzipien der englischen Gartenstadt-Idee als auch großstädtische Elemente wie die straßenbegleitenden Zeilenbauten („Rote Front“) sind hier verwirklicht. Neben Reihenhaustypologien mit angeschlossenen Gärten gibt es Geschossbauten mit optimierten Grundrissen und Balkons, die den Außenwohnraum zum wichtigen Bestandteil einer reformerischen Planungskultur machen.

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Hufeisensiedlung Britz Bruno Taut und Martin Wagner mit Besuch der Infostation