Öffentliche Führungen

Schillerpark und Weiße Stadt

Siedlungen der Moderne – In Kooperation mit dem Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Wie wollen wir wohnen? Was macht eine lebenswerte Stadt aus? Diese Fragen beschäftigen uns heute, aber auch vor 100 Jahren waren sie viel diskutiert. Das ist nicht nur die Frage an eine lebenswerte Stadt von heute: Als sprunghaft wachsende Stadt wurden Sie in Berlin in Form von großartigen, modernen Wohnsiedlungen beantwortet, die heute sogar UNSECO-Welterbe-Status haben. Die Siedlung Schillerpark ist das erste großstädtisches Wohnprojekt des Siedlungsarchitekten Bruno Taut im Berlin der Weimarer Republik. Städtebaulich interessant ist die aufgebrochene Blockstruktur mit offenen Ecken und halböffentlichen Hofgärten. Hier steht statt Farbe der Ziegelstein im Vordergrund und zitiert die Backsteinbauten Amsterdams. Die Weiße Stadt entspricht dagegen dem Klischee einer vom Bauhaus geprägten Großsiedlung mit weißen Kuben und flachen Dächern. Bei näherem Hinsehen entfaltet sich hier allerdings ein subtiles Farbenspiel in vielen Details. Zentrales Bauwerk ist das Brückenhaus mit Laubengangerschließung von Otto Rudolph Salvisberg – die Dachterrasse wird im Rahmen der Führung besichtigt.

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Projektauswahl

Siedlung Schillerpark Bruno Taut
Weiße Stadt Otto Rudolf Salvisberg I Bruno Ahrends und Wilhelm Büning
mit Aufstieg auf die Dachterrasse des Brückenhauses