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Brutalismus in Berlin

Die neue Materialästhetik der 1960er und 70er Jahre in rohem, oft kunstvoll bearbeiteten Sichtbeton prägte wichtige Jahre des Bauens in Berlin. Zahlreiche, teils öffentliche Gebäude aus dieser Zeit stehen heute im Zentrum kontroverser Diskussionen: Während sie aufgrund ihrer „ehrlichen“ Konstruktionsweise nicht unbedingt die Lieblinge des breiten Publikums sind, üben sie für Fachleute und die jüngere Generationen eine besondere Faszination aus. So erkennt auch der Denkmalschutz allmählich ihre epochale und einzigartige Bedeutung. Kirchen wie St. Agnes in Kreuzberg, heute als Kunstgalerie genutzt, zeigen die Wandlungsfähigkeit der vermeintlich sperrigen Bauten aus der Wirtschaftswunderzeit, andere wie der „Mäusebunker“, das tiermedizinische Forschungsinstitut, sind vom Abriss bedroht.

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Projektauswahl

Wohnhaus im Hansaviertel Van den Broek I Bakema
Akademie der Künste Werner Düttmann
Architekturfakultät der TU Berlin Bernhard Hermkes
Maria Regina Martyrum Kirche Hans Schädel
Deutsche Oper Fritz Bornemann
St. Agnes Werner Düttmann I Arno Brandlhuber
ExRotaprint Klaus Kirsten I Otto Block I Planungsteam ExRotaprint
Hygieneinstitut Fehling und Gogel
Benjamin Franklin Krankenhaus Curtis and Davis

Halbtagestour ausgewählter Projekte, Dauer ca. 3-4h

Tagestour, Dauer ca. 8h