Klassik

MediaSpree – Versenken?

Das Stadtentwicklungsgebiet zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke mit seiner einzigartigen Spreelage und dem längsten noch erhaltenen Teil der Berliner Mauer, der East Side Gallery, ist fertiggestellt. Größer als der neue Potsdamer Platz und einige Jahre später entstanden, zog die Mischung aus Büro-, Gewerbe- und Wohngebäuden rund um die private Sport-Arena wegen seiner rein kommerziell ausgerichteten Nutzung viel Kritik auf sich. Auch die Errichtung des „Amazontower“ – mit über 140 Metern höchstes Hochhaus innerhalb des S-Bahnringes – ist wegen mangelnder architektonischer und städtebaulicher Qualität umstritten. In einer Zeit geplant, als in Berlin die Investoren noch nicht Schlange standen, weist das Quartier bestes Anschauungsmaterial für (Fehl-) Planungen von urbanen Räumen auf. Dennoch gibt es auch Leuchtturmprojekte zu entdecken, wie das zu einem Bürogebäude umgebaute ehemalige Warenhaus UP! oder der neue Sitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung, beide am Ostbahnhof gelegen.

HIGHLIGHTS
Berlin UP! Ein Kaufhaus wird zum modernen Bürohaus
Rosa-Luxemburg-Stiftung Der Leuchtturm im Immobilienmeer
Eastside Gallery Das längste erhaltene Mauerstück in Berlin

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    Projektauswahl

    Berlin UP! Jasper Architects
    Rosa-Luxemburg-Stiftung Trujillo Moya Architektur
    Bürohaus Am Osthafen driessenarchitekten und &MICA mit Levin Monsigny Landschaftsarchitekten
    Hochhaus-Türme „Brooks on East“ Nöfer Architekten
    Living Levels Tchoban Voss Architekten
    Edge Eastside „Amazontower“ BIG Architects