Klassik

MediaSpree – Versenken?

Das Stadtentwicklungsgebiet zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke zeichnet sich durch seine einzigartige Spreelage aus und die Nähe zur East Side Gallery, dem längsten noch erhaltenen Teil der Berliner Mauer. Größer als der neue Potsdamer Platz und einige Jahre später entstanden, ist das Quartier nun fertiggestellt. Es bietet eine Mischung aus Büro-, Gewerbe- und Wohngebäuden, dessen kommerzielle Ausrichtung jedoch vielfach kritisch gesehen wird. Das Quartier zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich urbane Räume entwickelt werden, in Abhängigkeit von den jeweiligen Akteuren und dem Umsetzungszeitraum. Positiv hervorzuheben sind hier der Umbau des ehemaligen Centrum-Warenhauses zum UP!Berlin, der neue Sitz der Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Revitalisierung des alten Postbahnhofs – alle unmittelbar am Ostbahnhof gelegen und Beispiele gelungener Stadtentwicklung.

HIGHLIGHTS
East Side Gallery Das längste erhaltene Mauerstück in Berlin
MediaSpree Berliner Stadtentwicklung entlang der Spree über vier Jahrzehnte
Postbahnhof am Ostbahnhof Schwammstadtkonzept im Industriedenkmal

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    Projektauswahl

    Berlin UP! Jasper Architects 
    Rosa-Luxemburg-Stiftung Trujillo Moya Architektur
    Postbahnhof am Ostbahnhof Julian Breinersdorfer Architekten
    Bürohaus Am Osthafen driessenarchitekten und &MICA mit Levin Monsigny Landschaftsarchitekten 
    Hochhaus-Türme „Brooks on East“ Nöfer Architekten
    Living Levels Tchoban Voss Architekten 
    Edge Eastside „Amazontower“ BIG Architects