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Ringsiedlung Siemensstadt

Siedlungen der Moderne – In Kooperation mit dem Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

Wenn es um das Bauhaus geht, kommt man an den Ideen, die hier für ein neues und gesundes Wohnen erdacht und erprobt wurden, nicht vorbei. Als Gegenmodell zu den dunklen und unhygienischen Mietskasernenstädten sind in Berlin in den 1920er-Jahren für ihre Zeit wegweisende Wohnsiedlungen entstanden. Die Frage nach dem Neuen Wohnen wurde mithilfe flächendeckender, politischer Förderung beantwortet. Die Ringsiedlung Siemensstadt ist ein herausragendes Beispiel für den Facettenreichtum moderner Architektur der 1920er-Jahre. Der Architekt Hans Scharoun hat hier eine konsequent moderne Zeilenbaukomposition mit geschwungenen Baukörpern geschaffen. Hier zeigt sich, dass die moderne Architektur der 1920er Jahre viele Facetten hat. Daneben erstrecken sich geradlinige Zeilen von Walter Gropius, die expressiven Häuser mit den Rundbalkonen von Hugo Häring und der „Lange Jammer“ von Otto Bartning. Nach dem Motto „Licht, Luft und Sonne“ bietet dieser Führung einen Querschnitt durch die Geschichte des Berliner Wohnungsbaus von 1927 bis 1960.

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Projektauswahl

Großsiedlung Siemensstadt Hans Scharoun I Walter Gropius I Otto Bartning I Hugo Häring I Fred Forbat und Paul-Rudolf Henning
UNESCO-Infostation Siemensstadt I Fred Forbat